1280 Die Krone
Schon die Fassade mit den karminroten Fensterläden und dem Schriftzug in Gold gleicht einer Einladung. Kommt herein und gönnt euch eine Portion warme Gastlichkeit! Wer die Bilder des historischen Gasthauses in Geisingen, gelegen zwischen Schwarzwald, Bodensee und Donautal, vor seiner aufwendigen Sanierung zu sehen bekommt, wird kaum glauben, dass es sich um ein und dasselbe Gebäude handelt. Lange hatte es leer gestanden und war kurz davor einzustürzen. Fast vier Jahre dauerte es, die denkmalgeschützten Mauern, von denen die ältesten aus dem Jahr 1280 stammen, sowie seine Nebengebäude, neu zu beleben. Seit der Wiedereröffnung in 2023 bietet die Boutique-Herberge nun 29 Zimmer und Suiten, verteilt auf das gesamte Ensemble, alle unterschiedlich geschnitten und individuell eingerichtet. Rundbögen, freigelegte Steinwände, Fachwerk und historische Dielenböden im Zusammenspiel mit urbanem und puristischem Design: geschwärzter Stahl, Wohntextilien in Naturtönen, Glas und helles Holz. Das Herz dieses Ortes bildet gestern wie heute die lauschige Gaststube mit offener Küche, in der man sich auch zum Frühstück trifft. Die beiden Restaurants haben abwechselnd geöffnet, es kommen kreative Gerichte aus frischen Zutaten auf den Tisch, die der Markt oder der eigene Bauerngarten hergeben. Auf der regelmäßig wechselnden Karte des „Agatha“ stehen Röstbrioche mit Pilz-Ceviche, geflämmter Saibling mit Buttermilch-Rotkraut oder karamellisierte Dampfnudel. Im À-la-carte-Restaurant „Zum Hecht“ wird italienisch-badische Küche serviert. Wem nach einem Absacker zumute ist, der findet im historischen Gewölbekeller eine Bar, die ebenso gut in eine angesagte Metropole passen könnte und die eine tolle Getränkeauswahl bietet – von Negroni und Gin Fizz bis zu Bieren aus der lokalen Brauerei. Ein guter Moment, um anzustoßen, auf das älteste Gasthaus der gesamten Region – und auf das fast unverschämte Glück, hier später in die Federn fallen zu dürfen.
Das mögen wir:
- wie behutsam die Identität des geschichtsträchtigen Hauses beim Umbau bewahrt wurde. In Kombination mit dem schlichten und gradlinigen Design kommen die jahrhundertealten Mauern ganz groß raus
- die Leidenschaft für Design, die in jedem Detail steckt. Wie die Wendeltreppe aus schwarzem Stahl, die fast bis in den Dachspitz führt oder die Gewölbekeller, die durch einen mit Messing verkleideten Tunnel miteinander verbunden wurden
- die Scheunenterrasse, denn sie ist ein wunderbarer Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen und hat jede Menge Lieblingsplatz-Potential
- die drei Suiten im freigelegten Dachstuhl der Gebäude – mit Badewanne auf der Empore, mit knisterndem Kaminfeuer oder mit eigener Sauna. Sie passen perfekt, wenn man sich mal etwas Besonderes gönnen möchte
- den Bauerngarten mit altem Baumbestand, Beerensträuchern und Kräuterbeet
- das spannende, aus vier Gebäuden bestehende Hotel-Ensemble: das Gasthaus, die ehemaligen Wohn- und Geschäftshäuser „Der Oberböhler“ und das „Frommern Haus“ sowie der neue Stahlgerüst-Anbau, den man durch einen kleinen Innenhof erreicht und der mit seinen eingehängten Toren und Stalltüren an die einstige Kronenscheune erinnert
- die schöne Umgebung des Donauberglands mit Felslandschaften und Tälern, Wacholderheiden und Hochflächen. Es gibt zahlreiche Burgen, Schlösser, Kapellen und Kulturdenkmäler zu entdecken
- dass die Gastgeber immer wieder Ideen für Events aushecken – von Sommer-BBQ bis Christmas Aperitivo im Scheunenhof – mit Köstlichkeiten von Omas uraltem Herd
Gut zu wissen:
- 29 individuelle Zimmer zwischen 20 und 45 Quadratmetern beherbergt das Boutique-Hotel – vom „Cosy Zimmer“ mit niedrigen Decken und verwinkelten Ecken über großzügige Studios mit Küchenzeile bis hin zu Suiten mit freistehender Badewanne, kleiner Sauna oder Kamin. Es gibt auch Familienzimmer
- ein serviertes Frühstück inklusive heißer Getränke und Winzersekt kann hinzugebucht werden. Auch externe Gäste sind herzlich willkommen
- das Hotelrestaurant „Agatha“ bietet montags und dienstags eine kleine, wechselnde Karte. Alle Gerichte sind zum Teilen konzipiert, nach dem Motto „Sharing is Caring“ kann man sich mit seinen Reisegefährten durch verschiedene Geschmacksrichtungen schlemmen. Im À-la-carte-Restaurant „Zum Hecht“ wird von Mittwoch bis Sonntag aufgekocht
- Gäste, die aktiv entspannen wollen, können sich im Fitnessraum auspowern oder beim Yoga entschleunigen. Es werden auch Retreats angeboten, von Power-Pilates bis zum Bike & Hike Workshop. Wer Inspirationen für die Küche sucht, kann an einem Kochkurs teilnehmen
- der Tagungssaal mit holzvertäfelter Decke, rohen Mauern und Sprossenfenstern bietet 40 Personen einen inspirierenden Raum für kreatives Arbeiten, Workshops und Seminare
- ob Business Dinner, Wein- oder Gin Tasting, Team Building oder Weihnachtsfeier – die Krone ist eine wunderbare Location für verschiedenste Anlässe. Auch besteht die ziemlich verlockende Möglichkeit, eine Hochzeit für bis zu 50 Personen dort zu feiern
- wer in Bewegung kommen will, kann im Unterhölzer Wald oder durch die Schlucht entlang der Wutach wandern. Auch für Zweiräder ist das Donaubergland super geeignet. E-Bike-Genusstouren wie die „Knöpfle-Tour“ oder „Spätzle-Tour“ führen an historischen Altstädten und netten Einkehrmöglichkeiten vorbei. An warmen Tagen hüpft man in den Steißlinger Naturbadesee oder nimmt Kurs auf den Bodensee. In der kalten Jahreszeit sind Rodeln, Langlauf und Schneewanderungen angesagt
- schöne Ausflugsziele sind gut erreichbar: der Rheinfall Schaffhausen, die Triberger Wasserfälle sowie Freiburg oder Konstanz mit seiner historischen Innenstadt
Ausstattung
-
29 Zimmer
- WLAN
- ja
- auf Anfrage erlaubt
Sonstige Ausstattung
Preise
ab 130 € pro Nacht