Altes Schulhaus
„Da ist eine Schildkröte.“ „Und ich sehe einen Hasen“. So oder ähnlich hört es sich an, wenn man rücklings im Gras des Gartens vom „Alten Schulhaus“ liegt und im Himmel die vorbeiziehenden Wolkengebilde bestaunt. Entschleunigung pur. Ruhig ist es hier – und das bezieht sich nicht nur auf die Geräuschkulisse, hier herrscht auch sonst keine Hast. Alles ist entspannt und unaufgeregt. Die Halbinsel Eiderstedt liegt an der Westküste Schleswig-Holsteins, drei Seiten grenzen ans Wattenmeer. Ursprünglich bestand die Gegend aus zwei Inseln und einer Halbinsel, die durch Eindeichungen dem Meer abgerungen und zu einem neuen Land zusammengefügt wurden. Heute bezaubert das grüne weite Land mit seinen schönen Bauernhäusern und großen Höfen, auch Haubarge genannt. Oft stehen sie einsam in der Landschaft auf sogenannten Warften, künstlichen Erdhügeln, die aus Schutz vor Sturmfluten errichtet wurden. Auch das „Alte Schulhaus“ steht auf solch einer Warft. Das Ferienhaus war zu früheren Zeiten das Wohn- und Arbeitshaus des Lehrers, der die Kinder der Nachbarschaft unterrichtete. Die Großbauern der mächtigen Haubarge schlossen sich oft zusammen und kümmerten sich um die Bildung ihrer eigenen Kinder und die der Bediensteten. Doch heute liegen nicht mehr Griffel, Schulbücher und Tafeln auf dem Tisch. Die Küche ist zu einem offenen Wohnraum umgebaut worden. Am hohen Tresen trifft man sich zum Klönen, Spielen oder Essen. Das Gastgeberpaar Gerrit Siegfriedsen und Angelika Stark hat das kleine Lehrerhäuschen zu einem modernen Ferienplatz mit Hygge-Atmosphäre umgestaltet. Über dem Küchen-Wohnraum mit fantastischem Blick zu drei Seiten, befindet sich die Galerie mit Lounge-Ecke, Bad und weiterem Schlafplatz. Nur durch ein Netz aus Seilen abgetrennt, behält der Raum seinen offenen und luftigen Charakter. Besonders fein gelungen ist das Wechselspiel aus alten und rustikalen Materialen mit der modernen und hochwertigen Ausstattung und Einrichtung. Schlicht, funktional und lässig kommt das daher. Wer hierher zurückkehrt, vom Wind durchgepustet und nach ausgiebigen Spaziergängen, Ausflügen an den weiten Nordseestrand oder dem entspannten Wolkengebilde-Gucken im großzügigen Garten, wird sich auf jeden Fall hyggelig wohlfühlen.
Das mögen wir:
- das zauberhafte Backstein-Reetdachhaus wurde etwas entlüftet durch zusätzlich eingebaute Fenster und Türen und vermittelt jetzt eine gemütliche Offenheit
- den Blick aus den Fenstern auf das saftig-grüne Marschland, den Horizont und vor allem: Weite, Weite, Weite
- das Inneneinrichtungskonzept ist sehr ausgewogen, wirkt lässig und gleichzeitig elegant: dem dunklen Grau der Wände, Küchenschränke und der Möbel stehen die warmen Brauntöne der natürlichen Materialien von Eichenholzbalken, Holzarbeitsplatte, Holztreppe und dem „Seilgeländer“ gegenüber
- ein weiteres Wechselspiel erzeugt Spannung: Glatte und fein geschliffene sowie rauhe, unbehandelte Flächen wechseln sich ab und sind haptisch ansprechend: ebenmäßiger Beton und Estrich findet sich neben grob geschliffenen Holzbalken, die glatten Flächen von Treppe und Arbeitsflächen kontrastieren toll zu den Backsteineinfassungen an der Tür, den derben Hanfseilen und der rustikalen Werkbank
- Details wie alte Garderobenhaken, ländliche Stallleuchten oder Backelit-Lichtschalter
- auch die alten Kassettentüren sind im matten Grau des Hauses gehalten und wirken sehr edel
- auf der Galerie unterm Dach befindet sich eine gemütliche Lounge-Ecke mit Sitzkissen zum Lesen, Entspannen, „Quasseln“ oder TV schauen
- mit Netz und doppeltem Boden: alte Fischernetze werden wirkungsvoll als Absicherung auf der Galerie eingesetzt, so bleibt das luftige Raumkonzept erhalten
- den riesengroßen Garten – mit Apfelbäumen, einem denkmalgeschützten Kreis aus alten Linden und vieeel Platz und fantastischem, unverstelltem Blick auf Wiesen und Felder
- das Haus liegt zusammen mit dem Haus Friesensteern nahe des Dörfchens Tetenbüll mit malerisch aneinander gereihten, traditionellen Reetdachhäusern, Kopfsteinpflasterstraßen und eigenem kleinen Hafen mit Grünstrand, dem „Tetenbüllspieker“ – zauberhaft!
Gut zu wissen:
- das Haus kann auch zusammen mit dem Haupthaus Friesensteern (bis zu 11 Gäste) gemietet werden – für größere Gruppen oder Familien
- das Haus ist im Erdgeschoss mit einer Fußbodenheizung ausgestattet
- in Kürze werden beide Häuser an das Glasfasernetz angeschlossen.
- ab Ostern 2021 gibt es auch einen Wintergarten (mit Fußbodenheizung)
- in der Hauptsaison wird nur wochenweise vermietet, in der Vor- und Nebensaison Mindestmietdauer Wochenende, bzw. 3 Tage; der Preis gilt inkl. Endreinigung, Bettwäsche und Handtücher (bleibt mehr Platz im Koffer für Bücher & Gummistiefel)
- zum Strand und zum Trubel nach St. Peter Ording sind es ca. 20 Autominuten, zum Multimar Wattforum in Tönning dauert es – in die andere Richtung – ebenso lang, einkaufen kann man in Garding (ca. 10 Min. entfernt)
- ein Besuch im liebevoll restaurierter Kolonialwarenladen von 1820, dem Haus Peters im Örtchen Tetenbüll, sollte man fest einplanen
- die absoluten Stars auf der Halbinsel Eiderstedt sind: lange Strände an der Küste, Deiche, Weiden, Wiesen, Felder, Salzwiesen, kleine Wälder, Kühe, Schafe,…
Ausstattung
-
2 Schlafzimmer
2-4 Personen - WLAN
- ja
- Hunde auf Anfrage (15 €/Nacht)
Preise
ab 1.790 Euro/Woche
Alle Preise und Verfügbarkeiten finden Sie auf der Website unseres Partnerhauses Altes Schulhaus.