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Ferienhaus, Deutschland, Ostsee, Schleswig-Holstein

Reetdachkate Fuchsgraben

Tür auf, hinaus in den Garten. Manchmal steht morgens ein Reh am Wiesenrand. So fangen die Tage in der Reetdachkate Fuchsgraben an, einem Haus von 1850 auf der Halbinsel Angeln, dort, wo Schleswig-Holstein ganz nah an Dänemark rückt. Ruhig ist es hier, und hügeliger als man es vom Norden erwartet, mit Knicks zwischen den Feldern und Raps, der im Frühsommer gelb leuchtet. Die Strände hat man hier fast für sich; auf dem Weg dorthin blitzt zwischen Höfen und Weiden immer wieder die Ostsee auf. Einer der heutigen Eigentümer, Fabian, kennt die Kate schon seit Kindertagen – er hat hier als kleiner Junge oft die Ferien verbracht, als das Haus noch Freunden der Familie gehörte. 2020 hat er es übernommen und den damaligen Stall zum heutigen Ferienhaus umgebaut. Die alte Balkendecke blieb und wurde weiß gestrichen, der Boden ist neu in heller Eiche, Tageslicht fällt durch Sprossenfenster. Zwischen den modernen Möbeln stehen ein paar antike Stücke – eine alte Küchenwaage, eine salbeigrüne Kommode mit Marmorplatte. Die Landhausküche öffnet sich zum Wohnbereich, vom Esstisch blickt man in den Garten. Und der hat es in sich: 6.000 Quadratmeter – eine Streuobstwiese mit Äpfeln, Birnen und Pflaumen (wer mag, pflückt sich ein bisschen was für den Nachmittagskuchen), eine Feuerstelle für lange Abende, ein übergroßes Schachspiel im Gras, an dem ganze Nachmittage vergehen können. Hinten rauscht ein Mühlenbach durchs Wäldchen – früher die Wasserversorgung des Hauses, heute kühlt man hier an heißen Tagen die Füße. Daneben die Fass-Sauna mit großem Panoramafenster, in der man im Winter sitzt und in die frostglitzernden Bäume schaut. Dass Fabian dieses Haus mit all seinen Erinnerungen bewahren wollte, verwundert wenig.

Das mögen wir:

  • die historischen  Elemente, die erhalten blieben oder nachempfunden wurden, wie Reetdach, Haustür, dänische Spossenfenster, Balkendecken 
  • Fabians persönliche Geschichte, die das Ferienhaus noch liebenswerter macht
  • morgens in der Landhausküche den Kaffee zuzubereiten und durch die Sprossenfenster in den grünen Garten zu schauen
  • unter dem offenen Spitzdach zu schlafen und in die alten Balken hinaufzublicken
  • die kleinen Fundstücke, die zwischen den modernen Möbeln stehen: die alte Küchenwaage, die bunten Emaille-Tassen, der gerahmte Schmetterlingsdruck
  • den weitläufigen, in mehrere Bereiche gegliederten Garten – mit Streuobstwiese (naschen ausdrücklich erlaubt), Feuerstelle, Spielfläche und schattigen Plätzen am Waldrand
  • die langen Abende am offenen Feuer, wenn es im Wäldchen dunkel wird
  • den eigenen Mühlenbach, der am Grundstück entlang durch das Wäldchen rauscht
  • die Naturstrände bei Mühlendamm und Na de Huk, drei Kilometer entfernt – flach abfallend, ideal für Kinder, und auch im Hochsommer nie voll
  • die Geltinger Birk, ein Stück die Küste entlang – eines der größten Naturschutzgebiete Schleswig-Holsteins, mit Wegen direkt am Wasser, Wildpferden auf den Weiden und hausgemachtem Kuchen am Kiosk der alten Mühle Charlotte

Gut zu wissen:

  • die Kate bietet auf zwei Ebenen Platz für 4 Personen: ein Schlafzimmer mit Doppelbett (160×200 cm), eines mit zwei Einzelbetten (je 90×200 cm); ein Kinderreisebett kommt auf Wunsch ins Doppelzimmer
  • das Bad im Erdgeschoss hat eine bodengleiche Dusche und Fußbodenheizung
  • perfekt für Familien: Der Garten ist eingezäunt, draußen warten Schaukel, Sandkasten und Spielzeug für kleine Naturabenteuer
  • saniert wurde mit lokalen Handwerksbetrieben, Ökostrom und eigenem Brunnen
  • die zweite Haushälfte bewohnen die Eigentümer an wenigen, unregelmäßigen Tagen im Jahr selbst
  • Sauna und Wallbox werden bei Nutzung gegen Aufpreis abgerechnet; Fahrräder lassen sich überdacht abstellen und laden, ein Verleih ist 1,5 km entfernt
  • eine Naturstrände liegen in ca. 3 km Entfernung, wer zum Strandglück einen Strandkorb braucht, fährt nach Pottloch (15 Min) oder an den Strand 3 auf der Halbinsel Holnis bei Glücksburg (30 Min), wo am Strand auch Tretboote und Cafés warten
  • am Rand des Naturschutzgebiets Geltinger Birk steht der rot-weiß geringelte Leuchtturm Falshöft, von dem der Blick bis zu den dänischen Inseln Als und Ærø reicht
  • auch auf Holnis lohnt sich ein Spaziergang durch das Naturschutzgebiet mit der 20 Meter hohen Steilküste, Salzwiesen und Wanderwegen am nordöstlichsten Punkt Deutschlands
  • ins Museumsdorf Unewatt bei Langballig (20 Min) geht man, um zu sehen, wie das Dorfleben in Angeln früher aussah – mit Buttermühle, Windmühle und Räucherei
  • Lust auf Stadt? In Flensburg (30 Min) bummelt man durch die Norderstraße mit ihren kleinen Cafés und Läden, durch die malerische Rote Straße mit den alten Kaufmannshöfen und am Museumshafen entlang; auch das Wasserschloss Glücksburg ist eine halbe Stunde entfernt
  • nach Dänemark sind es mit dem Auto 40 Minuten bis Sønderborg; im Sommer fährt von Langballigau aus eine kleine Fähre in rund einer Stunde hinüber
  • auch die Schlei mit Kappeln, Maasholm und der Halbinsel Schwansen ist eine halbe Stunde entfernt
  • mit der Bahn geht es bis Flensburg; von dort fährt stündlich die Buslinie 800 nach Steinbergkirche

Ausstattung

  • 2 Schlafzimmer für bis zu 4 Gäste
  • WLAN
  • Leider nein

Sonstige Ausstattung

Sauna

Preise

Ab ca. 109 € pro Nacht für 2 Gäste

Kontakt & Buchung

Reetdachkate Fuchsgraben
Fuchsgraben 2
24972 Steinbergkirche-Quern
buchen.nordkojen.de/geltinger-bucht/steinbergkirche/Fuchsgraben moin@nordkojen.de

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