1477 Reichhalter
Das Rezept für (Ferien-)Glück ist eigentlich recht simpel: eine schöne und inspirierende Umgebung, interessante Menschen und Geschichten, endlose Mußestunden und unbedingt noch köstliches Essen dazu. Im Design-Hotel 1477 Reichhalter sind all diese Glückszutaten reichlich vorhanden. Seit über einem halben Jahrtausend steht das Haus im Zentrum der idyllischen Apfelgemeinde Lana. War Mühle, Bäckerei, Metzgerei, Sägewerk, Stadel, Stallung, Schänke und Kaffeehaus. So viele Menschen sind hier ein- und ausgegangen, so viele Geschichten wurden tagtäglich erzählt und erlebt. Die Vergangenheit des traditionsreichen Hauses zu wahren, lag der in Lana beheimateten Hoteliersfamilie Dissertori nach dem Kauf des lange leer stehenden Gebäudes sehr am Herzen. Als Ergebnis zieren nun frei gelegte Putz- und Tapetenschichten die Wände, knarzen Türen und Dielen sachte um die Wette, drehen sich verschnörkelte Schlüssel in alten Türschlössern und tragen Zimmer die Namen früherer Besitzer. Doch auch die Moderne mitsamt ihrem Komfort ist mit eingezogen. Offene Bäder, ein ruhiges Farbkonzept und sorgsam ausgesuchte antike und zeitgenössische Möbelstücke fügen sich behutsam zu einem stimmigen Gesamtbild. Bis unter das neu ausgebaute Dach mitsamt Dachterrasse ist alles von feinster und erlesenster Qualität – und wirkt dabei doch so einfach und authentisch. Von außen wurde das Gebäude weitgehend erhalten – elegant und ungeheuer einladend sieht es aus, mit seiner hellen Fassade und seinen hübsch pastellfarbenen Türen, Fensterläden und Balkonen. Im Erdgeschoss sind ein Café und ein erstklassiges Restaurant eingezogen. Hier trinken Einheimische und Hotelgäste gemeinsam ihren morgendlichen Espresso, halten einen Plausch mit der herzlichen Familie Dissertori oder schlemmen Köstlichkeiten aus der Restaurantküche oder der hauseigenen Patisserie. Reden. Essen. Zusammensein. So wie eh und je.
das mögen wir:
- umgeben von so viel Schönheit kann man innehalten, den Alltag komplett vergessen und das „Nichtsmüssen“ ausgiebig zelebrieren
- die Mischung aus respektvollem Umgang mit der Vergangenheit und zeitgenössischem Design – Familie Dissertori, Architekt Zeno Bampi und Innenarchitektin Christina Biasi-von Berg haben ein wunderbares, authentisches und gleichzeitig sehr lebendiges Designjuwel geschaffen
- das Haus nennt sich bewusst „Gasthaus“ und mit nur 8 Zimmern ist die Atmosphäre in der Tat sehr persönlich und familiär
- die vielen liebevollen, aber auch coolen Details aus verschiedenen Jahrzehnten wie unverputzte Wände, Tapetenreste, Bakelit-Lichtschalter, Retro-Armaturen, ein alter Kachelofen, Marshall Bluetooth Speaker, schöne Lampen
- die zentrale Lage in der Fußgängerzone von Lana mit Bilderbuchhäusern, Kirchen und kleinen Geschäften nebenan und Obstgärten und Weinbergen drumherum
- die tolle Ausgangsbasis für Ausflüge und Wanderungen, hier verliert man schnell sein Herz an das Meraner Land
- die Fotografien mit Motiven des Hauses der Künstlerin Jasmine Deporta
- die neu angelegte Dachterrasse mit Blick über die Dächer von Lana
Gut zu wissen:
- die 8 Zimmer kommen in unterschiedlichen Größen und Designs daher (und allesamt sind ganz wunderbar)
- das Restaurant hat im Jahr 2019 den Monocle World’s Best Restaurant Award so wie weitere Auszeichnungen gewonnen (Falstaff,…)
- das Frühstück mit vielen Bio- und regionalen Produkten ist inklusive: frisch gebackene Brioches und Brötchen, direkt aus dem Ofen auf den Stubentisch – und das bis fast mittags – himmlisch!
- die Gäste können kostenlos Leih-Fahrräder nutzen
- immer wieder finden auch Events wie der „Culinary Aperitif“ mit DJ oder das „RH Tavolota“, einem gemeinsamen Grillabend auf der Terrasse statt; das lädt Einheimische und Gäste zum gemeinsamen Schlemmen und Zusammensein ein
- Fernseher gibt es bewusst nicht – dafür steht in der Bibliothek eine schöne Auswahl an Büchern und Zeitschriften zur Verfügung
- in den Zimmern liegen Pflegeprodukte von Susanne Kaufmann bereit
- unzählige Wandergebiete gibt es im Umkreis, empfehlenswert ist z.B. das kleine, naturbelassene Wanderparadies Vigiljoch oberhalb von Lana auf 1700 m Höhe. Wer es bequemer mag, schwebt mit der (zweitältesten) 1912 erbauten und 2008 modernisierten Seilbahn in die luftigen Höhen
- der Spa-Bereich des benachbarten Hotels Schwarzschmied (das ebenfalls in Familienbesitz ist) darf mitbenutzt werden, hier werden auch täglich Yogaklassen und geführte Wanderungen angeboten, man kann auch Massagen und Behandlungen genießen
- Anreise mit der Bahn möglich, die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich in Bozen, Innsbruck, Verona, Bergamo und Mailand
- wer das 1477 Reichhalter mag, sollte auch eines der anderen schönen Häuser der Familie Dissertori besuchen: die Villa Arnica, das Parkhotel Mondschein und das Hotel Schwarzschmied
Ausstattung
-
8 Doppelzimmer
- WLAN
- ja, gegen Aufpreis
Preise
ab 122 € pro Nacht